FAQs
Fragen zu Konten
Die Sciebo-Kennung setzt sich aus einer lokalen Kennung, dem @-Zeichen und dem Scope Ihrer Einrichtung zusammen. Die Sciebo-Kennung sieht
daher wie eine Mail-Adresse aus. In vielen Fällen sind Sciebo-Kennung und Mail-Adresse sogar identisch. Dennoch werden diese Sciebo-Kennung
und Mail-Adresse unterschiedlich verarbeitet. Bei einigen Einrichtungen lässt die Sciebo-Kennung keine Rückschlüsse auf die eigentlich Nutzer-Kennung
an Iher Hochschule zu. Diese Einrichtungen anonymisieren Ihre zentrale Uni-Kennung.
Sie können Ihre Sciebo-Kennung hier im Feld Kennung einsehen.
Wir können nicht gewährleisten, dass die vergebene lokale Kennung, die uns Ihre Hochschule übermittelt, eindeutig über alle hinweg Instanzen ist. Für einige Funktionen ist es aber unabdingbar, dass jede Sciebo-Kennung nur ein Mal vergeben wird. Wir können so auch anhand der Sciebo-Kennung (außer bei Gästen) sehen, an welcher Hochschule die Anwender registriert sind. Auch beim Teilen von Daten ist diese Eindeutigkeit hilfreich.
Dafür gibt es verschiedene, zumeist technische Gründe. Der Sciebo-Webserver hat nur lesenden Zugriff auf die zentrale Nutzer-Datenbank. Und die
Hersteller damals ownCloud und jetzt Nextcloud haben da keine passende Konten-Verwaltung. Also haben Kollegen die Konten-Verwaltung mySciebo
selbst entwickelt. Leider kann man diese nicht direkt in das System integrieren. Wir versuchen aber, die Kontenverwaltung präsenter zu machen und
haben die Verwaltung bereits im normalen Benutzer-Menü unter dem Punkt mysciebo integriert.
Die Konto-Verwaltung ist nicht im Standard-Sciebo-Web-Interface realisiert. Alles, was mit der Verwaltung von Konten und Projektboxen
etc. zu tun hat, kann im mySciebo-Portal geregelt werden. Wechseln Sie im Browser zu www.sciebo.de oder
auf hochschulcloud.nrw und klicken dann oben in der Leiste auf My.Sciebo. Auf der dann erscheinenden
Seite wählen Sie bitte Ihre Hochschule aus und bestätigen die Wahl mit Auswählen/Select. In der daraufhin erscheinenden Maske geben
Sie bitte Ihre zentrale Hochschul-Kennung mit dem dazu gehörigen Passwort ein. Im Hintergrund werden Ihre Berechtigungen geprüft.
Sofern alles in Ordnung ist, können Sie Ihr Konto über die Account-Funktionen verlängern.
Wenn sich Ihr Accountname geändert hat (bspw. weil Sie an eine andere Hochschule gewechselt sind und eine neue Kennung erhalten haben),
müssen Sie sich neu registrieren. Ihren alten Account können Sie leider nicht weiter nutzen. Ihre Daten können Sie bei Bedarf manuell
vom alten zum neuen Account umziehen.
Seit der Migration zu Nextcloud kann man das einfach erreichen, indem man Ordner und Dateien an das neue Konto über das Web-Interface
überträgt. Infos dazu finden Sie hier: Besitz-Übertragung
Solange sich Ihre Kennung nicht geändert hat, müssen Sie lediglich Ihren sciebo-Account in mySciebo verlängern, um Ihre Daten zu aktualisieren.
Solange sich Ihre Kennung nicht geändert hat, müssen Sie lediglich Ihren sciebo-Account in mySciebo verlängern, um Ihre Daten zu aktualisieren.
Wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Support. Die Kollegen dort können als Admins im mySciebo-Portal ein Moratorium für Sie einrichten. Eventuell von Ihnen verwaltete Projektboxen sollten an eine Vertretungsperson übertragen werden. Das können Sie selbst im mySciebo-Portal für die von Ihnen verwalteten Projektboxen durchführen.
Wenn Sie Ihre Einrichtung verlassen, können Sie Ihr sciebo-Konto nicht mehr verlängern und es wird nach einer Kulanzfrist (von max. 1 Jahr ab
der letzten Verlängerung) gesperrt und anschließend gelöscht. Wenn Sie vergessen haben, Ihre Daten vor der Sperrung zu sichern, eröffnen Sie
ein
Support-Ticket.
Ihre Identität muss dann (z.B. per Video-Ident) geprüft werden, da wir die Vertraulichkeit der Daten sehr ernst nehmen. Für das Video-Ident
Verfahren benötigen Sie eine hochauflösende Webcam und ein gültiges Ausweisdokument. Zusätzlich muss eine gültige Mail-Adresse angegeben werden,
über die Sie dann die temporären Zugangs-Informationen empfangen können. Bitte nehmen Sie die Sicherung Ihrer Daten umgehend vor, da wir diese
Art der Freischaltung nicht beliebig oft wiederholen dürfen.
Leider können Studierende ihr Speichervolumen derzeit nicht erhöhen.
Sie können eine Projektbox beantragen.
Bitte wenden Sie Sich an Ihre:n Sponsor:in; diese:r kann in der Gästeverwaltung von mySciebo Ihr Passwort zurücksetzen oder die Laufzeit Ihres Kontos verlängern.
Ein Mal im Jahr müssen Sie mit der Verlängerung Ihres Kontos bestätigen, dass Sie noch berechtigt sind, Sciebo zu verwenden. Die Förderungsbedingungen des Landes NRW erlegen uns auf, dass nur Stundenten und Mitarbeitende der teilnehmenden Hochschulen Sciebo verwenden. Da wir keinen Mechanismus haben, der uns aktiv das Erlöschen der Berechtigung mitteilt, geht das leider nur auf diesem Wege. Diese Einschränkung stellt aber auch einen Vorteil dar. Hätten wir solch einen automatisierten Datentransfer von den Einrichtungen, müssten wir unter Umständen die Konten sofort nach Erlöschen der Berechtigung komplett löschen. So aber können wir derzeit eine Karenz von einem Jahr einräumen.
Es gibt verschiedene Fehler, die auftreten können. Wir können hier nur auf die am häufigsten auftretenden Fehler eingehen.
- Die Anmeldung nach der Auswahl meiner Einrichtung schlägt fehl:
Der Fehler, der hier gerne gemacht wird, ist die Verwendung der Sciebo-Zugangsdaten. An der Stelle müssen Sie Ihre zentrale Uni-Kennung mit dem dazu gehörigen Passwort verwenden. - Die Anmeldung hat zwar geklappt, aber mir wird gesagt, ich sei nicht berechtigt:
Das kann daran liegen, dass Ihre Nutzungsberechtigung tatsächlich abgelaufen ist. Öffnen Sie entweder ein Support-Ticket oder wenden Sie sich bitte an den lokalen Support Ihrer Hochschule, um den Sachstand zu klären. - Die Anmeldung hat geklappt, aber offenbar fehlen irgendwelche Daten:
Es kommt schonmal vor, dass uns, aus welchen Gründen auch immer, nicht der vollständige Datensatz von Ihrer Heimat-Einrichtung übertragen wird. Wenden Sie sich auch hier an Ihren lokalen Support mit Bitte um Klärung.
Wichtig:
Gäste haben keinen Zugang zum mySciebo-Portal, da eine Authentifizierung über das DFN nicht möglich ist.
Zugriff auf die Daten
Nein, die genannten Protokolle werden nicht unterstützt. Sie können sciebo über das Webinterface, den Desktop-Client oder die Apps nutzen.
Grundsätzlich ist es möglich sciebo per WebDAV zu nutzen.
Wir raten explizit von der Nutzung als Netzlaufwerk oder Einbdindung mittels
webdavfs ab, hierbei kommt es oft zu Datenverlusten.
Andere webDAV-Clients können funktionieren, wir bieten hierfür aber keinen
Support. Nutzen Sie sciebo am besten über das Webinterface, den Desktop-Client
oder die Apps.
rclone funktioniert gut auf verschiedenen Plattformen.
Bitte beachte, dass rclone nicht so clever ist wie der sciebo-Client, und
der Datenabgleich relativ viel Last auf unseren Systemen erzeugt. Bei größeren
Datenmengen bitten wir darum, die Synchronisationsintervalle möglichst groß zu
wählen oder sehr explizit nur Teilbestände abzugleichen.
Es kann verschiedene Gründe haben, warum Daten nicht mehr zu finden sind. Prüfen Sie zunächst folgende Lösungen:
- Falls Sie Daten versehentlich gelöscht haben, können Sie sie innerhalb von 7 Tagen (je nach verfügbarem Speicherplatz auch deutlich länger) wiederherstellen, sofern Sie Besitzer:in den Daten sind. Melden Sie sich dazu im Webinterface an und wählen Sie in der linken Menüleiste den Papierkorb aus. Die dort aufgelisteten Daten können Sie direkt wiederherstellen.
- Falls Daten fehlen, die mit Ihnen geteilt wurden, sprechen Sie die Person an, die die Daten geteilt hat. Sie kann den Share oder die Daten (falls sie versehentlich gelöscht wurden) möglicherweise wiederherstellen. Beachten Sie auch, dass Daten, die ein:e Nutzer:in geteilt hat, nicht länger zur Verfügung stehen, wenn ihr bzw. sein sciebo-Account gelöscht wird.
Falls Ihre Daten auf diese Weise nicht wiederhergestellt werden konnten, eröffnen Sie ein Support-Ticket. Bitte denken Sie auch daran, regelmäßig Backups Ihrer Daten zu machen.
Nein, da die Datenmenge sehr groß ist (es sind mehrere 1000 Terabyte, mehr als eine Milliarde Dateien), können
wir kein komplettes Backup durchführen. Das Speicher-System ist jedoch redundant und fehlertolerant ausgelegt,
so dass die Daten so sicher, wie mit vertretbarem Aufand machbar, sind. Wir erstellen allerdings ein Mal am Tag
einen Snapshot, den wir einige Wochen aufbewahren. Bei extrem wichtigen Daten können wir darauf zugreifen. Das
stellt für uns allerdings einen recht großen Aufwand dar. Daher können wir nicht jedem Anwender versprechen, dass
wir daraus Daten wiederherstellen. Bitte fertigen Sie regelmäßig ihre eigenen, externen Backups an!
Wenn wir nach verlorenen Daten suchen und diese wiederherstellen sollen, benötigen wir exakte Angaben zum Speicherort
und dem Tag/Zeitpunkt des Datenverlustes. Wenn die Wiederherstellung möglich ist, nehmen wir dann die Daten aus
einem Snapshot, der direkt vor der Datenlöschung liegt. Da dieser Vorgang sehr aufwändig ist, können wir nicht auf
sehr spezifische Wünsche und keine individuellen Dateilisten abarbeiten.
Fragen zum Teilen von Daten
Wenn die Person, mit der Sie Daten teilen möchten, Mitglied an einer Hochschule ist, die am Sciebo-Projekt
teilnimmt, dann kann sich die Person einen Sciebo-Account zulegen. Etwa einen Tag nach Registrierung und
Aktivierung des Kontos sollten Sie die Person dann über die Adressbuch-Suche finden können. Sonst können
Sie die Person aber auch über die Federated-Cloud-ID einbinden.
Scheidet diese Möglichkeit aus, können Sie die Daten über einen öffentlichen Link teilen. Bitte denken Sie
daran, dass jeder, der diesen Link hat, dann auf diese Daten zugreifen kann. Sichern Sie diesen Link also
bitte unbedingt mit einem Passwort ab. Mitarbeiter der teilnehmden Hochschulen haben alternativ die
Möglichkeit, externe Gäste einzuladen.
Wenn Daten mit Anwendern außerhalb Ihrer Einrichtung geteilt werden sollen und Sie nicht über eine öffentliche
Freigabe per Freigabe-Link teilen möchten, dann verwendet das System die Federated-Cloud-ID. Diese setzt sich
aus der Nutzer-Kennung, einem @-Zeichen und dem Ziel-Server zusammen. Bei externen Sciebo-Nutzern bedeutet das,
dass es eine relativ lange Kennung mit insgesamt 2 @-Zeichen ergibt. Wenn Sie nach Ihrer Federated-Cloud-ID
gefragt werden, schauen Sie bitte im Web-Interface unter Einstellungen/Teilen. Die Informationen werden Ihnen
im oberen Bereich angezeigt.
Die Federated-Cloud-ID kann dort auch einfach mit einem Klick in die Zwischenablage kopiert werden.
Fragen zu den Clients
Der Fehler ist uns inzwischen bei Windows-Clients bekannt und auch an den Hersteller gemeldet. Hoffentlich wird bald eine dauerhafte Lösung für diesen Fehler gefunden. Es sind etliche, aber nicht alle Anwender davon betroffen; zum Glück.
Sie können bis zu einer endgültigen Fehlerbehebung folgende Workarounds versuchen:
a) Installieren der alten Client-Version, die Sie unter
https://install.sciebo.de/Sciebo-Windows-3.17.3-34773-x64.msi finden. Deaktivieren Sie
bitte in den Einstellungen unter Allgemein danach die automatische Suche nach Updates, da
Ihnen das System sonst eventuell wieder die defekte Version unterschieben möchte.
b) Entfernen Sie das lokale Konto aus dem Client und legen Sie es erneut wieder an. Tun
Sie das bitte mit aller Sorgfalt und Vorsicht, wenn Sie ein Backup Ihrer lokalen Daten
angefertigt haben. Wenn Sie Ihr Client-Konto mit der VFS-Option eingerichtet haben,
sollten keine lokalen Datenbestände vorhanden sein. Da ist diese Aktion nicht ganz so
kritisch.
c) Wenn man sich vor dem Update des Clients per Standard-Browser an seiner Sciebo-Instanz
anmeldet, tritt laut Hersteller Nextcloud das Problem nicht auf.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Wir testen die neuen Clients im Rahmen unserer Möglichkeiten, bevor wir die automatischen Updates aktivieren, die dann der Hersteller Nextcloud für uns verteilt. Da es nicht alle Anwender trifft, möchten wir die Update-Funktion auch nicht zentral deaktivieren lassen.
Hinweis: Die nächste Sciebo-Version, die wir gerade testen, soll das Problem beseitigen.
Wird Ihnen trotz bestehender Server-Verbindung keine Auswahl angeboten, liegt es in aller Regel daran, dass Sie mit VFS (Virtual File System) arbeiten. Es werden zunächst nur die Meta-Daten mit Ihrem System synchronisiert, nicht aber die Datei-Inhalte. Da somit kaum Platz auf der Festplatte verbraucht wird, ist eine Wahl der zu synchronisierenden Daten nicht notwendig.
Zunächst schauen Sie bitte nach, ob der zu synchronisierende Ordner größer als das eingestellte Limit (Standard 500 MB) ist. Das finden Sie in den Einstellungen des Clients. Ist der Ordner größer, können Sie dieses Limit entweder deaktivieren (sofern genügend Plattenplatz vorhanden) oder in der Ordner-Auswahl gezielt dafür freigeben. Manchmal taucht der Ordner in der Liste aber gar nicht auf, andere Ordner hingegen schon. Das liegt dann oft in einigen Restriktionen des Windows-Dateisystems. In dem Ordner befinden sich in der Regel Daten, mit denen Windows nicht klarkommt. Dazu gehören Dateien und Ordner, die ein ungültiges Zeichen enthalten. Doppelpunkte kennzeichnen Gerätenamen und sollten im Windows-Kontext nicht verwendet werden. Problematisch sind auch Leerzeichen am Ende von Verzeichnisnamen.
VFS steht für Virtual File System und ist ein Feature, das insbesondere unter Windows zum Einsatz kommt. Vornehmlich bei Systemen mit wenig freiem Festplatten-Speicher kann es sinnvoll sein, auf VFS auszuweichen. Dabei werden zunächst nur die Meta-Daten (also die Dateinamen, Zeitstempel etc.) vom Server heruntergeladen. Die Datei selber liegt nur auf dem Server und der Inhalt wird erst heruntergeladen, wenn Sie ihn benötigen. Dadurch funktioniert die Synchronisation schneller und verbraucht weniger Plattenplatz und auch weniger Bandbreite. Sie müssen (und können) sich also nicht entscheiden, was synchronisiert werden soll. Das war’s dann aber auch mit den Vorteilen. Der Desktop-Client wird von uns auch empfohlen, damit Sie eine Art “Backup” Ihrer Daten haben, sollten Sie mal keinen Zugriff auf den Server haben. Wenn Sie mit VFS arbeiten, klappt das allerdings nicht, da lokal nur die Meta-Daten, nicht aber die Inhalte gespeichert sind. Wir empfehlen zudem auch dringend, mindestens ein externes Backup Ihrer wichtigen Daten vorzuhalten. Dies gestaltet sich bei der Verwendung recht schwierig. Nach unserem Kenntnisstand sind dazu externe Backup-Tools notwendig, wenn mit nicht bei jedem Backup den gesamten Inhalt der Cloud herunterladen möchte. Bei wenigen GB ist das ja in der Regel nicht problematisch, aber bei größeren Mitarbeiter-Konten ist das dann nicht mehr praktikabel. Ebenso haben wir bei Konten mit einer größeren Anzahl an Objekten (Dateien & Ordner) beobachtet, dass die Synchronisation dann doch extrem langsam ist. Eine genaue Ursache konnten wir bislang noch nicht ermitteln. Eventuell ist die Implementierung im Betriebsystem da noch nicht optimal.
- Melden Sie sich über den Browser an.
- Gehen Sie zu Persönliche Einstellungen → Sicherheit.
- Entfernen Sie das iOS-Gerät aus der Liste.
- Schreiben Sie unten auf der Seite einen App-Namen (z. B. iPhone) in das Feld und klicken Sie auf
Neues App-Passwort erstellen. - Verwenden Sie dann die QR-Code, um die App mit dem Server zu verbinden.
Das kommt in seltenen Fällen leider vor. Wir haben bislang keinen Weg gefunden, das Problem zu reproduzieren. Daher kennen wir die Ursache für dieses Verhalten nicht und können nur bedingt helfen.
- Prüfen Sie im Task-Manager, ob definitiv kein Client-Prozess vorhanden ist. Eventuell läuft die Software im Hintergrund.
- Schauen Sie bitte in die System-Logs des Rechners, ob dort Hinweise auf Probleme zu finden sind.
- Prüfen Sie auf unserer Download-Seite, ob Sie die aktuelle Version des Clients installiert haben.
- Deaktivieren Sie testweise Software wie Virenscanner oder VPN.
- Installieren Sie den Client bitte komplett neu.
Fragen zu Overleaf
Das Webinterface lügt ein wenig: es wird keine E-Mail versandt. Es kann nur mit Kennungen geteilt werden, die sich im sciebo-Overleaf einmal angemeldet und ein Projekt angelegt haben. Dann kann man über die Sciebo-Kennung mit diesen Personen teilen. Es ist hierbei nicht nötig, die federated Cloud-ID (mit dem doppelten @) zu nutzen, sondern man muss die normale Kennung die Personen an Ihrer jeweiligen Instanz haben benutzen.
Wir setzen die Open Source Version von Overleaf ein, wie sie bei GitHub zu finden ist. Das bedeutet, dass wir keinen Einfluss auf die verwendbaren Features haben. Die Integrationen von Zotero oder Github lassen sich deswegen leider auch nicht installieren.
Leider nein.
Die Overleaf-Installation in sciebo ist (aktuell) nicht voll in sciebo
integriert und darum können Daten in sciebo nicht direkt im- oder exportiert
werden.
Overleafprojekte lassen sich nur indirekt als .zip-Datei ex- und importieren.
Fragen zum Web-Interface
Das geht aktuell leider nicht.
Seit der Migration auf Nextcloud sind diese Gruppen jetzt unter Kontakte/Teams zu finden.
Vermutlich ist bei der Umstellung der Instanz von ownCloud zu Nextcloud dort etwas kaputtgegangen. Der Fehler ist uns bekannt. Leider haben wir da kein zentrales Reparatur-Tool und wir möchten den 2. Faktor aus Sicherheitsgründen nicht pauschal für alle Anwender deaktivieren. Schreiben Sie bitte unter Angabe Ihrer Uni-Mail-Adresse ein Support-Ticket, damit wir den 2. Faktor zurücksetzen können.
Auch hier gibt es verschiedene mögliche Ursachen. Hier die häufigsten:
- Das Passwort ist falsch.
- Die Groß-Kleinschreibung wurde bei der Sciebo-Kennung nicht beachtet. Im Gegensatz zu ownCloud ist Nextcloud hier penibel.
- Es wurde die zentrale Uni-Kennung statt der Sciebo-Kennung verwendet.
- Das Konto existiert nicht bzw. wurde deprovisioniert.
Das hat Datenschutz-Gründe. Jemand, der wild herum probiert, um ein Konto zu hacken soll keinen Hinweis bekommen, ob eine Sciebo-Kennung existiert. Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme. Sofern Sie nicht sicher sind, ob Ihr Konto zwischenzeitlich gelöscht wurde, schauen Sie bitte im mySciebo-Portal nach.
Der häufigste Fehler, der gemacht wird ist, dass Sie versuchen, sich am Server Ihres Sponsors anzumelden. Gäste können sich nur an der Gast-Instanz anmelden.
Fragen zu Gästen
Wir haben uns ein eigenes Gäste-Konzept überlegt, bevor ownCloud oder Nextcloud diese Funktion integriert haben. Der Vorteil ist, dass diese Gäste wirklich systemweit funktionieren und nicht nur in der jeweiligen Instanz adressiert werden können. Damit können Kooperationen wesentlich flexibler gestaltet werden, auch über mehrere Hochschulen hinweg. Deswegen gibt es eine eigene Gast-Instanz.
- Aufgrund der Förderungsbedingungen des Landes NRW dürfen Gäste über kein eigenes Speicherkontingent verfügen.
- Da Gäste keine eigene Quota haben, können sie Daten nur in Freigaben ablegen oder ändern, in denen Sie auch über die notwendigen Rechte verfügen.
- Gäste dürfen nicht weiter teilen.
- Gäste können das mySciebo-Portal nicht nutzen, um ihr Konto zu verlängern oder das Passwort neu zu setzen. Sollte das notwendig sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Sponsor. Sie erhalten dann eine eMail mit entsprechenden Anweisungen.
Derzeit haben wir hierfür keine Auskunftsfunktion. Bitte bewahren Sie daher die Mails, die Sie zur Registrierung Ihres Gast-Accounts erhalten haben, unbedingt auf. Sollten die Mails verloren gegangen sein, senden Sie uns bitte eine Support-Anfrage. Wir können das für Sie recherchieren.
Wir können da leider nicht viel machen, da wir aus Datenschutz-Gründen etliche Daten löschen müssen. Überlicherweise sollte man daher bei der Zusammenarbeit immer Kontakt halten und sich auch eventuelle Vertretungspersonen nennen lassen. An der Stelle sind uns im Support in der Regel die Hände gebunden.
Wenden Sie sich bitte zunächst an Ihren Sponsor, damit das Konto wieder freigegeben oder neu angelegt wird. Wenn das nicht klappt, probieren Sie es bitte bei einem anderen Hochschul-Mitarbeiter des Projekts, damit die Sponsorenschaft von einer Vertretungsperson übernommen werden kann. Wir dürfen Gäste-Konten nicht verlängern oder die Sponsorenschaft übertragen.
Sonstige Fragen
Wenn man nur vereinzelt sehr große Dateien empfangen will, bietet sich die Nutzung einer Public-Link-Freigabe an. Dafür erstellt man einen Ordner, in dem man die Datei empfangen möchte, und klickt auf das Teilen Icon und wählt “Öffentliche Links” aus. Dort kann man dann einen Link erstellen und für Einzelnutzung sollte man ein Ablaufdatum und ein Passwort einstellen, sowie natürlich die Möglichkeit Dateien hochzuladen. Siehe auch FileDrop Amleitung
Es gibt einige gute Gründe, externe Backups anzufertigen. Prinzipiell sind die Daten in der Cloud gut aufgehoben. Aber technische Umstände
können dazu führen, dass Datenverluste auftreten, z.B. bei der Verwendung von WebDAV oder VFS.
Unser System verwendet verschiedene Schutz-Mechanismen, um einem Datenverlust vorzubeugen. Der Datenspeicher ist redundant auf zwei Standorte
verteilt. Auch der Ausfall einzelner Festplatten kann vom System kompensiert werden.
Dennoch können Anwenderfehler dazu führen, dass Daten verschwinden. Problematisch ist hier insbesondere die Verwendung von Freigaben. Wenn
Sie Daten in einer Freigabe eines anderen Anwenders speichern, liegen Ihre Daten in dem Konto des Besitzers der Freigabe. Wird dieses Konto
beispielsweise nach Ablauf der Nutzungsberechtigung durch das System gelöscht, dann gilt das auch die Daten. Zu diesen Löschungen sind wir
einerseits wegen des Datenschutzes, andererseits wegen der begrenzten Speicherkapazität gezwungen. Unser System verschickt vor dem Löschen
der Konten auch an die Empfänger von Freigaben entsprechende Warn-Mails. Aber leider werden diese Nachrichten oftmals ignoriert.
Hat eine dritte Person Zugriff auf dieselbe Freigabe, so ist Sie wahrscheinlich dazu berechtigt, die Daten zu löschen oder an einen anderen
Ort außerhalb der Freigabe zu verschieben. Das ist die derzeitige Standard-Einstellung beim Erstellen von Freigaben. Wir führen aufgrund der
riesigen Datenmenge keine Backups durch. Das Speichersystem fertigt lediglich ein Mal in der Nacht sogenannte Snapshots an. Aber diese
müssen wir aus Platzgründen schon nach wenigen Wochen löschen bzw. ausdünnen. Zudem ist die Suche in den Snapshots und die Wiederherstellung
daraus nicht ganz einfach und dazu sehr zeitaufwändig.
Collabora und OnlyOffice sind open source und werden von uns selbst gehostet. Diese Betriebsform ist bei Microsoft Office nicht möglich. Somit ist aus Gründen des Datenschutzes und der Sicherheit Microsoft Office 365 kein gangbarer Weg. Zudem funktioniert Microsoft Office weniger zuverlässig auf der Skala sciebo.
Seit dem Upgrade auf Nextcloud Version 30 ist der Standard-Dokumenten-Editor auf Collabora (aka Nextcloud-Office) eingestellt. Das hat technische Gründe, die uns der Hersteller Nextcloud vorgibt. Derzeit kann es noch zu Problemen insbesondere mit der Formatierung und den Zeichensätzen von MS-Dokumenten in Collabora kommen. In dem Fall können Sie über das 3-Punkte-Menü Ihre MS-Dokumente bis auf Weiteres mit OnlyOffice öffnen. Wir hoffen, dass sich die Unterstützung für diese Dokumente in Collabora mittelfristig verbessert.