Gefährliche Fehler

Vermeiden sie diese Probleme auf jeden Fall!

Kombination des Sciebo-Clients mit anderen Sync-Diensten

Man darf nicht auf demselben Computer den Sciebo-Ordner einmal mit dem Sciebo-Client und einem anderen Client, etwa Google Drive, Dropbox oder Microsoft OneDrive benutzen.

Vor allem letzteres kann sich manchmal “unbemerkt” dazwischen schummeln.

Kombiniation des Sciebo-Clients mit einem weiteren Sciebo-Client

Man sollte das Sciebo-Verzeichnis nicht mit mehreren verschiedenen Sciebo-Clients nutzen, etwa auf einer Partition welche von unterschiedlichen Betriebssystemen genutzt wird.

Nutzung des Sciebo-Clients mit einem Netzlaufwerk

Der Sciebo-Ordner darf nicht auf Netzlaufwerken liegen.

Netzwerkfehler können hier schnell zu Datenverlusten führen und Netzwerkfehler sind häufiger als man denkt; es kann etwa passieren, dass Windows dann Sciebo einen leeren Ordner präsentiert, welches von Sciebo als “alles wurde gelöscht” interpretiert werden muss.

Einbindung des Sciebo-Ordners über die Webdav-Schnittstelle als Netzwerklaufwerk

Es wäre sehr schön, wenn das gut funktionieren würde.

In der technischen Umsetzung werden Dateien aber meist nicht direkt geschrieben, sondern nur zu bestimmten Zeitpunkten (die man als Nutzer:in nicht wirklich nachvollziehen kann), und so passiert es schnell, dass Dateien verschwinden oder in Sciebo nur noch “leer” existieren.

Verschieben von Ordnern innerhalb von Freigaben an einen anderen Ort außerhalb dieser Freigabe

Das Organisieren der Datenstrukturen innerhalb einer Freigabe sollte dem Besitzer der Daten bzw. dem Verwalter der Projektbox einer Freigabe vorbehalten sein. Oft verschieben Anwender, die lediglich die Share empfangen haben, Dateien oder gar ganze Verzeichnisse an eine ganz andere Stelle im System. Liegt dieser neue Ort außerhalb dieser Freigabe, dann sind diese Daten nur noch für denjenigen verfügbar, der die Daten verschoben hat. Bei allen anderen Anwendern werden diese Daten gelöscht.

Löschen von Daten innerhalb einer Freigabe

Das bedeutet in der Regel, dass diese Daten bei allen anderen Anwendern auch gelöscht werden. Über solche Aktionen sollte man sich ggfs. im Team absprechen.

Aktionen im Web-Interface, die viele Dateien/Ordner gleichzeitig betreffen

Wenn man über das Web-Interface einen Ordner löscht oder verschiebt, der viele Objekte (Summe aus Dateien & Ordner) enthält, kann das zu Problemen führen. Das Ergebis kann ein undefinierter Zustand sein. Dann kann auf Daten nicht mehr zugefriffen werden. Die Ursache liegt darin, dass jedes Objekt auch über einen Datenbank-Eintrag verfügt. Wird also ein Ordner gelöscht oder verschoben, wird auf die Aktion zunächst im Speichersystem durchgeführt. Dann müssen die Datenbank-Einträge für jedes Objekt angepasst werden. Für diese Aktionen wird ein Hintergrund-Prozess gestartet, der aber aus Ressourcen-Gründen in endlicher Zeit fertig werden muss. Geht diesem Job die Zeit aus, ist die Datenbank dann leider nicht auf dem aktuellen Stand. Die Daten sind dann i.d.R. im Web-Interface nich zu sehen, aber der Zugriff darauf funktioniert nicht mehr. Auch ein Client merkt dann, dass etwas nicht stimmt. Sollte so etwas dann doch mal aufgetreten sein, wenden Sie sich bitte an den Support. Mit einem Filescan können dann die Einträge der Datenbank wieder mit dem Ist-Bestand im Speichersystem synchronisiert werden.

Bearbeiten von Dateien auf mehreren Clients gleichzeitig

Bitte vermeiden Sie das parallele Bearbeiten von Dateien auf verschiedenen PCs. Das ist ein Fehler, der gerne im Zusammenhang mit Office Dokumenten gemacht wird. D.h. eine Word- oder Excel-Datei wird auf verschiedenen Systemen lokal geöffnet und bearbeitet. Das System öffnet dabei jeweils die lokale Kopie der Datei. Dateisperren, wie es sie auf einem Netzwerk-Laufwerk gibt, können nicht zuverlässig an die anderen Systeme weitergereicht werden. So kann das Dokument auf jedem System mit Schreibzugriff geöffnet werden. Das führt dazu, dass derjenige, der zuletzt schreibt, zwar gewinnt, aber die Daten der Leute, die davor Änderungen vorgenommen haben, gehen verloren. Das ist in der Funktionsweise der Cloud bedingt und wir können das nicht ändern.